App Economy

Mobile-Marketing und -Strategie von Josef Mayerhofer

Schlagwort: Freemium

Der F2P-Trichter

Würden Sie 80 Euro für eine Wagenladung virtueller Schlumpfbeeren ausgeben? Wagen mit SchlumpfbeerenDas machen höchstens Kinder, die die Kreditkarte ihrer Eltern gefunden haben? Seien Sie sich da besser nicht so sicher. Es gibt genügend erwachsene Leute (wie dieser Clash-of-Clans-Spieler), die ohne mit der Wimper zu zucken, ein paar hundert Euro pro Nacht in ihre „Gratis“-Spiele pumpen.

Kostenpflichtige Spiele-Apps werden immer unwichtiger, denn die anderen sind viel gewinnbringender: 98 Prozent aller Umsätze in Google Play stammten Ende 2013 von kostenlosen Apps mit In-App-Käufen. In Apples App Store sind immerhin 92 Prozent der Umsätze dem Free-to-Play (F2P)-Modell zuzuordnen.

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Freemium, was ist das? – Die Geschichte des gierigen Verschenkens

Noch vor wenigen Jahren war die Wahrscheinlichkeit in App-Stores reich zu werden deutlich höher, und zwar nur, weil man zuerst da war. Geschichten wie die von Trism 2007 faszinierten tausende Indie-Entwickler nach ihrer eigenen Ölquelle zu bohren. Wie im Ölrausch des 19. Jahrhunderts klappte das nur bei den wenigsten – andere wurden tatsächlich reich, expandierten und dominieren heute die App-Landschaft.

Seit 2007 haben sich die Verhältnisse auch durch neue Bezahlmodelle grundlegend verändert. Seit 2009 erlaubt Apple In-App-Käufe innerhalb kostenloser Apps, 2011 zog Google nach. Heute dominiert das Freemium-Modell die Umsätze. 

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