App Economy

Mobile-Marketing und -Strategie von Josef Mayerhofer

Wie man Spieler süchtig macht

Spieler süchtig nach F2P

Die fiesen Bindungs-Strategien in f2p-Spielen

»Hätten meine Eltern nicht knallhart den PC weggeschlossen und meine Wutanfälle ertragen, wäre ich wahrscheinlich bis heute noch süchtig … mein Vater hat versucht, mich abzulenken in der Zeit ….. Durch einen der Wutanfälle, wo ich mein halbes Zimmer zerstört habe, habe ich erst gemerkt, wie das Spiel MICH kaputt macht.«
Anonymer Aussteigerbericht auf rollenspielsucht.de

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F2P ist gut.

Nur machen es 85% aller F2P-Games falsch: Sie legen mehr Wert auf Geld, als auf Spaß. Diese Strategie kann nicht aufgehen. Weder für Spieler, noch für Entwickler, sagt James Portnow  vom Game-Developer-Portal Extra Credits. Wie man es richtig macht, erklärt er im F2P-Video. 

Der F2P-Trichter

Würden Sie 80 Euro für eine Wagenladung virtueller Schlumpfbeeren ausgeben? Wagen mit SchlumpfbeerenDas machen höchstens Kinder, die die Kreditkarte ihrer Eltern gefunden haben? Seien Sie sich da besser nicht so sicher. Es gibt genügend erwachsene Leute (wie dieser Clash-of-Clans-Spieler), die ohne mit der Wimper zu zucken, ein paar hundert Euro pro Nacht in ihre „Gratis“-Spiele pumpen.

Kostenpflichtige Spiele-Apps werden immer unwichtiger, denn die anderen sind viel gewinnbringender: 98 Prozent aller Umsätze in Google Play stammten Ende 2013 von kostenlosen Apps mit In-App-Käufen. In Apples App Store sind immerhin 92 Prozent der Umsätze dem Free-to-Play (F2P)-Modell zuzuordnen.

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Freemium, was ist das? – Die Geschichte des gierigen Verschenkens

Noch vor wenigen Jahren war die Wahrscheinlichkeit in App-Stores reich zu werden deutlich höher, und zwar nur, weil man zuerst da war. Geschichten wie die von Trism 2007 faszinierten tausende Indie-Entwickler nach ihrer eigenen Ölquelle zu bohren. Wie im Ölrausch des 19. Jahrhunderts klappte das nur bei den wenigsten – andere wurden tatsächlich reich, expandierten und dominieren heute die App-Landschaft.

Seit 2007 haben sich die Verhältnisse auch durch neue Bezahlmodelle grundlegend verändert. Seit 2009 erlaubt Apple In-App-Käufe innerhalb kostenloser Apps, 2011 zog Google nach. Heute dominiert das Freemium-Modell die Umsätze. 

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Ein schlechter Marketing-Berater, der seine eigene Ware nicht hin und wieder lautstark anpreist. In diesem Sinne zeige ich euch ein knappes App-Marketing-Video, in dem ich einige wichtige Themen aus dem App-Marketing aufgreife. Wer mehr wissen will,  kann in diesem Blog stöbern, mein Buch bestellen oder ausleihen oder persönlich mit mir sprechen. Zum Beispiel beim BarCamp RheinMain 2012, bei dem ich eine Session anbiete.

Wieder kopiert: Growl vs. Apple Benachrichtigungen in Mountain Lion

grow_vs_notification_center

Leider ist es inzwischen fast schon zur Regel geworden: Jede Software-Enthüllung von Apple hat einen mehr oder weniger bitteren Beigeschmack für Indie-Entwickler.

Gestern wurde uns ohne großen Tamtam OS X Mountain Lion vorgestellt, das viele schöne Neuerungen enthält. Die meisten Neuerungen kennt man schon von iOS, so etwa die Benachrichtigungen. Doch, so stellt es unter anderem John Gruber (daring fireball) dar, die Notifications erinnern sehr stark an Growl, ein Open Source Benachrichtigungssystem für Mac OS. Das Tool hat bereits mehr als sieben Jahre auf dem Buckel und wagte zum Leidwesen Vieler letztes Jahr den Schritt von der Freeware-App zum kostenpflichtigen App-Store-Tool. Treue Fans (wie ich), hatten selbstverständlich kein Problem das Projekt rund um Christopher Forsythe mit 1,59 Euro zu unterstützen.

Growls Vorzüge haben auch andere Entwickler entdeckt und für die eigene App ausgeliehen. Skype lässt den Nutzer seit Version 5 zwischen den hauseigenen „Visual Notifications“ und Growl wählen, zuvor mussten die Nutzer auf jeden Fall Growl nutzen. Nun bietet ab diesem Sommer auch OS X Mountain Lion Benachrichtigungen an, die in der oberen rechten Ecke aufblenden und dann wieder verschwinden. Growl lässt grüßen.

grow vs notification center Vergleich

Growl links und Apples Notifications rechts

Apple bedient sich viel zu häfig der Ideen und Konzepte der Entwickler die Ihre kreative Energie ohnehin schon zu Apples Nutzen einsetzen. Bei der Vostellelung von iOS5 war dies besonders offensichtlich und ich war nicht der einzige der über Fälle wie den von Whatsapp vs. iMessage berichtet hat. Ein anderes Beispiel ist Delicious Library. Wil Shipley fiel die Kinnlade herunter als er bei der Apple Keynote im Januar 2010 die Oberfläche der neu vorgestellten iBooks-App zu sehen bekam.

 

„Es ist anscheinend nicht genug, dass Apple nun jeden meiner Mitarbeiter bei Delicious Library abgeworben hat. Sie mussten auch den Look meines Produkt kopieren.“

Später gab er sich in einem Interview mit TechCrunch sehr nüchtern:

„Nun, natürlich konnte Apple mich nicht vorher nicht kontaktieren sagen, „Hey, wir nehmen deine Idee, Danke“. Apples Anwälte würden sich Sorgen machen, sich  einem riesigen Rechtsstreit zu öffnen. Außerdem würde die Firma auch ein Geheimnis preisgeben. Auch konnte sie mir keinen Scheck ausstellen. Jedes noch so kleine Zeichen der Wertschätzung wäre (in den Augen derAnwälte) ein Schuldeingeständnis, dass sie etwas kopiert haben. Apple ist ein börsennotiertes Unternehmen – das niemandem einen Scheck ausstellen kann, wenn es nicht einen gewissen Gegenwert bekommt. Und wenn es einen Wert gibt, würden die Anwälte fragen, wie viel war es? Wie wurde der Wert bestimmt?“

Ihm bleibt zumindest der Stolz für sein Werk:

„Meine Entwürfe sind meine Kinder. … Aber deine Kinder gehören nicht wirklich dir. Sie haben ein eigenes Leben. Wenn deine Entwürfe also die Welt verändern, musst du es akzeptieren.Du musst sagen: „OK, das war so eine gute Idee, andere Menschen nehmen sie und benutzen sie für sich selbst. Ich gewinne.““

Es sieht fast so aus, als müsste sich das Growl-Team auch so eine Einstellung zulegen. Denn die Lock-In-Effekte sind bei Growl deutlich schwächer ausgeprägt, als beim WhatsApp Messenger. Und für die Entwicklergemeinschaft bleibt zu hoffen, dass der öffentliche Druck Apple in Zukunft dazu bringen wird, doch Lizenzgebühren für die fremden Ideen zu bezahlen.

Wie bekommt man Reviews für seine App? Ein Interviel mit dem appgefahren-Chef

Tipps vom Insider: Ein Interview mit appgefahren-Chefredakteur Frederick Osterhoff

Anfang 2010 rief Frederick Osterhoff appgefahren.de und die dazugehörige appgefahren-App ins Leben. Der Informatik-Student konnte aus dem Hobby inzwischen ein Unternehmen machen, mit einer Basis von 30.000 regelmäßigen Lesern. Der App-Fan ist selbst Geschäftsführer und verantwortlicher Redakteur und wird von einigen Bloggern in seiner Arbeit unterstützt. Im Interview gibt er Einblick in die Redaktionsarbeit und bestätigt den einen oder anderen Tipp.  Weiterlesen

Success through a Small Target Audience: Specialize your App!

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Ihre App muss nicht jedem gefallen. Aber jedem aus Ihrer Zielgruppe. Wählen Sie die Zielgruppe so konkret, dass Sie es nicht schwer haben, eine App perfekt auf deren Bedürfnisse maßzuschneidern.

Ich bin ein großer Fan von Tower-Defense-Spielen, einem Genre, das auf mobilen Geräten sehr beliebt ist. Leider sind die meisten Spiele zu simpel und man kann sie durchspielen, ohne mit ausgefeilten Strategien zu experimentieren. Interessanterweise glänzen Spiele auf den vorderen Ranglistenplätzen meist mit guter Grafik, enttäuschen mich aber schon im ersten Level, weil man eigentlich nur raten muss, um zu gewinnen. GeoDefense (iPhone) von Critical Thought Games stellt eine willkommene Ausnahme dar. Um durch die Levels zu kommen, benötigt man eine so ausgefeilte Strategie, dass hundert Versuche keine Seltenheit sind. Des einen Freud, des anderen Leid: Einen Anfänger würde das womöglich so frustrieren, dass er sofort aufgibt. Als Entwickler kann man es eben nicht jedem recht machen.

Ganz im Gegenteil: Wenn Sie versuchen, allen zu gefallen, ist am Ende niemand mit Ihrer App zufrieden.

Eine kleine Zielgruppe hat auch den Vorteil, dass Ihre Bekanntheit schneller wächst. Zwar nur innerhalb der Zielgruppe, aber der Rest der Nutzer sollte Ihnen dann ohnehin nicht so wichtig sein.

 

Bild: Mark Smiciklas, intersectionconsulting.com (CC BY-NC 2.0)

Naming an App — Find the best name from the Marketing Perspective.

app name idee

Wo erfahren potenzielle Nutzer von Ihrer App? Wenn sie nicht über externe Quellen wie Rezensionen oder Empfehlungen durch Freunde zu Ihrer App navigiert werden, finden sie sie im App-Store: Ein großer Teil der Apps wird so verkauft. Daher sind Ihr Auftreten im App-Store und die damit verbundene Sichtbarkeit so wichtig.

Auf den ersten Blick beurteilen die Besucher Ihre App anhand von vier Gesichtspunkten:

  1. App-Name
  2. Icon
  3. Screenshots
  4. Sterne-Bewertung

Diese vier Punkte müssen den Besucher davon überzeugen, mehr über Ihre App wissen zu wollen. Für die Kunden mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom sind es gar die einzigen Entscheidungskriterien. Die sind nämlich so ungeduldig, dass sie Beschreibungstext und Rezensionen gleich überspringen.

In diesem Blogpost beleuchte ich den Geschriebenen Teil Ihrer App-Visitenkarte. Ich habe vier einfache Grundregeln zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihren App-Namen zu finden oder zu verbessern.

1. Der Name der App muss für die Nutzer leicht zu merken sein.

Denken Sie daran, dass die Nutzer mit einer Unzahl an Apps konfrontiert sind und Ihre App zunächst nur einige Sekunden zu Gesicht bekommen.

Beispiele:

  • Im Spiel Fruit Ninja zerteilen Sie mit Ihrem virtuellen Schwert frische Früchte. Die lustige Spielidee wird auch im Namen transportiert; er ist kurz und einprägsam.
  • ElementalKnightsOnlineTheWorld, ein MMORPG, ist am anderen Ende der Einprägsamkeits-Skala anzusiedeln. Selbst, wenn die Entwickler sich für die Verwendung von Leerzeichen im Namen entschieden hätten, bliebe er sperrig und langweilig.

Wenn Sie in Ihrem App-Namen mehr Informationen unterbringen wollen, empfiehlt es sich, einen kurzen Namen zu wählen und durch einen Zusatz weitere Informationen zu geben. Auf dem Gerät zeigen Sie dann ausschließlich den Kurznamen an:

  • WhatsApp heißt in den App-Stores „WhatsApp Messenger“. Unter dem Icon auf dem Handy steht dann nur noch WhatsApp. Eine wichtige Zusatzinformation für Neulinge, die noch gar nicht wissen, worum es in der App geht.

2. Damit Ihre App in der Suche gefunden wird, sollten Sie nach Möglichkeit auch ein Keyword einbauen.

Die Platzierung von Keywords im App-Titel ist nicht nur für die Suche im App-Store wichtig, sondern sie wirkt sich auch auf die Auffindbarkeit durch herkömmliche Suchmaschinen positiv aus.

Sucht jemand im iTunes App Store beispielsweise nach „Weinführer“ tauchen gleich mehrere Apps auf, die dieses Wort im Titel tragen. Ganz anders ist die Situation im Android Market. Apps wie „Weinjahrgänge“, die man auch als Weinführer bezeichnen könnte, haben das Keyword verschlafen, und so liefert die Suche nach „Weinführer“ kein einziges Ergebnis.

3. Ein weiteres Kriterium für Ihren App-Namen sollte die Einzigartigkeit sein.

Abgesehen davon, dass Sie rechtliche Probleme bekommen können, wenn sich der Name Ihrer App mit dem einer anderen überschneidet, ist die Verwechslungsgefahr auch für Sie ein Problem.

Langfristig wollen Sie eine starke Marke aufbauen, Apps mit verwechselbaren Namen stehen sich dabei selbst im Weg. Das Beispiel von Fruit Ninja wird auch dem Kriterium von Einzigartigkeit gerecht.

4. Der Name Ihrer App sollte möglichst einheitlich in verschiedenen App-Stores und Ländern geführt werden.

Die Marke Ihrer App kann nur durch konstante Präsenz wachsen.

Stellen Sie sich vor, Sie haben verschiedene App-Namen für Ihre Android- und iPhone-Versionen. Wenn ein Blogger nicht explizit beide App-Stores verlinkt, kann es sein, dass Ihre App nur in einem der beiden Stores gefunden wird. Durch unterschiedliche Namen verhindern Sie also Spillover-Effekte und bremsen das positive Feedback.

Im Lichte der internationalen Präsenz Ihrer App ist dieses Thema besonders relevant. Während einige User nur in dem Teil des Internets unterwegs sind, der in ihrer Muttersprache geschrieben ist, gibt es eine zweite Gruppe, die sich nicht viel aus Sprachbarrieren macht. Die erste Gruppe von Nutzern versteht den Namen Ihrer App unter Umständen nicht, wenn er nicht übersetzt wurde. Und die zweite Gruppe findet die App nicht, weil der Name in ihrem Heimatland anders lautet. Bei der Standardisierung des Namens sollten Sie beide Gruppen berücksichtigen. Falls Ihr Name nicht international verständlich ist, können Sie einen Teil des App-Namens übersetzen. So bleibt Ihre Marke international erhalten und der Titel Ihrer App trotzdem verständlich.

  • Die App FidMe (iOS, Android, WP7, Bada, Blackberry und Nokia), ersetzt Plastik-Kundenkarten. Der Name ist angelehnt an das französische Wort für Kundenkarte – carte de fidélité. Das werden die meisten Nutzer der deutschen Lokalisierung allerdings nicht verstehen. In diesem Fall hätten sich die Entwickler für einen Zusatz wie „FidMe – Kundenkartenverwaltung“ entscheiden können. Die Bezeichnung ist zwar sperriger, doch die höhere Aussagekraft und das eingefügte Keyword sind wertvoller als der kurze Name.

Foto: Kristian Niemi (CC BY-NC-ND 2.0)

Emotional App-Marketing: The story behind your app.

Thomas Suarez on Apps at tedx. Photo by Daniel Sofer (CC BY-NC-ND 2.0)

Vermutlich sind auch Sie in den letzten Tagen über ein immer populärer werdendes Video gestolpert, das nicht nur in der App-Welt für Aufsehen gesorgt hat: Die Rede ist vom TEDx Talk, den der 12-jährige Thomas Suarez kürzlich gehalten hat. Wie kommt er zu der Ehre? Er hat mit seinem kleinen Unternehmen CarrotCorp bereits einige Apps im iTunes App Store und unterstützt an seiner Schule andere junge Programmierer bei ihren App-Ideen.

Wie immer, wenn ein junges Talent seine Altersgenossen in den Schatten stellt, ruft das zwei Reaktionen hervor: überschwängliches Lob oder Hasstiraden. Ja, es ist ein wenig beängstigend, wenn ein Zwölfjähriger solche Ambitionen zeigt und mit seiner Präsentation selbst erwachsene und erfahrene Redner alt aussehen lässt. Man kann sich ausmalen, wo dieser Junge in wenigen Jahren schon stehen könnte. Das beunruhigt jeden, der nicht selbst noch ein Teenager ist.

Doch statt aus verletzter Eitelkeit von elterlichem Drill und angeblicher Arroganz zu reden, sollten Sie Suarez seinen Erfolg gönnen und aus seinem Video etwas für die App-Vermarktung lernen: Bewerben Sie nicht nur Ihre App, vermarkten Sie auch sich – und Ihre ganz persönliche Geschichte.

Suarez programmiert keine Spitzenapps, im Gegenteil. Sie haben den Charme von  ungezwungenen Experimenten und sind trotzdem sehr gut; für einen blutjungen Anfänger eben. Er verkauft sie teilweise immerhin für 99 Cents und erhält auch sehr gute Wertungen, weil er den Jugend-Bonus hat. Menschen kaufen seine App, weil Sie ihn unterstützen wollen. Das zeigt: Je mehr persönliche Bindung Sie herstellen können und je mehr Sie Ihre App-Marke mit positiven Emotionen aufladen, desto besser.

Überlegen Sie, welche Geschichte Sie zu Ihrer App erzählen können: Sie haben Ihre Küchentricks-Sammlung programmiert, weil Sie selbst einmal beinahe an einer Fischvergiftung gestorben wären? Für die Arbeit an Ihrem Spiel mussten Sie von Ihrem rumänischen Bauerndorf täglich zwei Stunden zum nächsten Internet-Café pendeln? Was auch immer sich eignet, um der Entstehung Ihrer App einen persönlichen Touch zu verleihen und der Presse eine interessante Anekdote, eine lustige Schlagzeile, eine tolle Metapher zu liefern – verwenden Sie es. Und bleiben Sie authentisch dabei.

Nicht zu jeder App gibt es eine gute Geschichte, dann müssen eben deren Qualitäten im Vordergrund stehen. Doch wenn es eine gibt, seien Sie nicht schüchtern. Wenn ein Zwölfjähriger sich einem Millionenpublikum aussetzen kann, schaffen Sie das schon lange.

Bild: Daniel Sofer (CC BY-NC-ND 2.0)

 

 

 

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